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Holzkohle vs. Gasgrill – Welcher ist der bessere Grill?
Insbesondere in den Sommermonaten ist das Grillen bei vielen eine sehr beliebte Freizeitaktivität, die gewissermaßen als eine Art Tradition betrachtet werden kann. Immer wieder sorgt dabei jedoch die Art des Grills – Holzkohle oder Gas – für sprichwörtlich hitzige Diskussion. Und das nicht nur bei Anfängern oder Hobby-Köchen. Auch unter den erfahrenen Profis gehen an dieser Stelle die Meinungen weit auseinander. Wir von FLAM.E haben uns die jeweiligen Vor- bzw. Nachteile genauer angesehen.
„Mythos Röstaroma“

Für Befürworter von Holzkohlegrills hat das Grillen vor allem eine urige, typische sowie klassische und emotionale Bedeutung. Eine der wohl häufigsten Vorteile in diesem Zusammenhang ist die Annahme, dass durch das Grillen mit einem „einfachen“ Holzkohlegrill das „originale“ Aroma des Fleisches besser entfacht wird. Diese Aussage erscheint für viele Nutzer von Gasgrills aber nicht mehr als ausreichende Begründung. Denn das sogenannte Röstaroma steht in keinster Weise in direkter Verbindung mit der Art der Befeuerung. Vielmehr entsteht es aufgrund der gebräunten Streifen, welche sich bekanntlich auf dem Rost befinden. Je breiter also der Rost selbst, desto mehr Röststoffe werden erzeugt. Mithilfe bestimmter Tricks wie Marinaden ist es möglich, auch mit einem Gasgrill den selben Effekt der Röststoffe zu erlangen wie beim Holzkohlegrill. Blindverkostungen auf unterschiedlichen Befeuerungsarten wie Gas, Kohle oder Strom haben bewiesen, dass mehr die „Röststreifen“ als die Befeuerung für den „Rauch- und Röstgeschmack“ verantwortlich sind.

Preis-Leistungsverhältnis
Preislich gesehen ist ein Gasgrill bei der Anschaffung in den meisten Fällen etwas teurer. Wobei zu erwähnen ist, dass vor allem die Anschaffungskosten von Propan- oder Erdgas dies im Vergleich zur Holzkohle wieder ausgleichen.
Vorteile, die überzeugen
Gasgriller erfreuen sich ins jüngster Vergangenheit immer größerer Beliebtheit. Und dies wie es scheint durchaus zurecht. Sie überzeugen durch eine einfache Bedienung, leichte Reinigung und rasche Einsetzbarkeit. Gasgrills sind im Handumdrehen auf über 300° erhitzt. Dies überzeugt vor allem die spontanen Griller sowie Einsteiger, die mehr Wert auf ein „angenehmes und stressfreies“ Grillen legen. Doch auch Grillprofis kommen bei einem Gasgrill auf ihre Kosten. Dank der Auswahl und der Variation verschiedenster Brenner und deren Funktionen sind der Zubereitung des Grillguts oftmals keine Grenzen gesetzt. So lässt sich zum Beispiel das Steak mit einem speziellem Infrarot-Brenner bei mehreren hundert Grad saftig und einzigartig grillen. Weiters ist der Gasgrill auch sehr rasch wieder abgekühlt und es kann sofort der Reinigungsprozess gestartet werden. Bei Holzkohlegrills hingegen dauert es einerseits wesentlich länger, bis diese auf Betriebstemperatur erhitzt sind und die Kohle zu glühen beginnt bzw. auch umgekehrt wieder abgekühlt ist. Auch in punkto Reinigung benötigt der Holzkohlegrill wesentlich mehr Zeit und ist aufwändiger.

Der Gasgrill weist zweifelsohne viele Vorteile auf, dennoch entscheiden sich viele immer noch für den traditionellen Holzkohlengrill mit klassischem Feuer. Während einige auf das speziell einzigartige Röstaroma des herkömmlichen Holzkohlegrills schwören, setzen andere wiederum auf die doch zahlreichen Vorteile sowie die einfache Bedienung eines Gasgrills. Alles in Allem bleibt die Art der besseren Befeuerung eine Philosophie, bei der es kein Gut und kein Schlecht gibt. Vielmehr ist es einfach eine grundlegend persönliche Entscheidung für welchen Grill man sich entscheidet. Wir von FLAM.E beraten Sie gerne bei der Auswahl des perfekt für Sie passenden Grillgeräts für Ihre Outdoor-Küche.

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